Geschichte unserer Schule

Erstellt: Samstag, 16. Februar 2013
 

 

Auf den folgenden Seiten haben wir versucht, die geschichtliche Entwicklung der Schule in Gornsdorf in Wort und Bild darzustellen. Vieles mehr gäbe es da zu berichten. Einen Großteil der Daten und Bilder haben wir der Chronikbroschüre „Aus der Geschichte der Schule“ entnommen. Einige Bilder stellten uns freundlicherweise die Ortschronisten zur Verfügung. Deshalb ein besonderer Dank an Herrn Herbert Uhlig, der uns dahingehend besonders unterstützt hat.

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1571 wird in einer Gornsdorfer Chronik erstmals ein Lehrer Paul Brunner erwähnt. Der Unterricht erfolgt in einem kleinen Schulhaus an der Kirchenmauer. 1840 wird neben der Kirche eine neue Schule mit Lehrerwohnung gebaut. Dort werden etwa 150 Kinder von einem Lehrer und einem Hilfslehrer unterrichtet. 1881 gibt es zum ersten Mal Zensurenbücher und das an die Gemeinde abzugebende Schulgeld beträgt je Kind für einen Monat 40 Pfennige (ein Maurer verdient in einer Stunde 25 Pfennige).

 

 

1881 beginnt der Bau der neuen Schule im Tal. Baumeister ist Christian Friedrich Wieland aus Burkhardstdorf. Der Bau kostet 30.000 Mark. 14 Jahre später erfolgt der Anbau des nordöstlichen Flügels mit zwei weiteren Klassenräumen, einer Lehrer- und einer Hausmannswohnung.

1902 wird für die Schüler der 5. und 6. Klassen der Turnunterricht eingeführt. Er findet nur im Sommer statt, je eine Stunde pro Woche.

1906 werden die Sommerferien auf 3 Wochen verlängert.

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1912 gibt es nun in Gornsdorf auch eine 7. und 8. Klasse. Mädchen und Jungen werden in getrennten Klassen unterrichtet. Fußball ist im Turnunterricht verboten.

Ab 1918 brauchen die Eltern kein Schulgeld mehr zu bezahlen. Inzwischen gibt es in Gornsdorf schon 357 Schüler. Deshalb werden bis 1923 die Lehrerwohnungen zu Schulräumen umgebaut.

1924 gibt es für einen Teil der Schüler eine Schulspeisung, die durch Nahrungsmittelsendungen der amerikanischen Quäkerorganisation ermöglicht wird.

 

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1926 wird im Keller (heute Werkraum) eine moderne Schulküche für Fortbildungsschülerinnen der Verbandberufsschule Auerbach, Gornsdorf und Meinersdorf eingerichtet.

1928 stimmt der Schulausschuss der Einführung eines Schulchors zu, lehnt jedoch die Bewilligung einer Unterrichtsstunde für den Chor ab.

Ab 1950 gibt es eine regelmäßige Schulspeisung für alle Schüler.

1955 reißen Eltern das Jugendheim am Sportplatz im oberen Dorf ab und bauen es bis 1957 auf dem Gelände der Schule wieder auf (1994 wird es dann durch die FFW Gornsdorf entgültig abgerissen).

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1958 kauft die Gemeinde den Gasthof Gornsdorf. Nach dem Ausbau der Räume werden hier vier Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer eingerichtet. Mit dem Aufbau einer Allgemeinen Polytechnischen Oberschule gibt es nun in Gornsdorf auch eine 9. und 10. Klasse.

1964 wird der neue Sportplatz eingeweiht und 1979 wird der Schule der Ehrenname „Otto Grotewohl“ verliehen.

Nach der Wende wird 1992 der Schulbetrieb im Gebäude I eingestellt. Die Klassen 5-10 gibt es nicht mehr. Im Gebäude II verbleibt die Grundschule, Klasse 1-4.

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1994 feiern die Grundschüler ihr erstes Schulfest. Im Herbst des gleichen Jahres beginnen die Umbauten am ehemaligen Gebäude I und schon ein Jahr später, 1995, nehmen die Grundschüler wieder Besitz von ihrer alten, neuen Schule an der Hauptstraße 78.

2000 wird der neue Spielplatz eingeweiht. An der Finanzierung haben sich auch die Schüler durch Sammeln von Altpapier beteiligt.

2001 feiert die Gemeinde ihr 800 jähriges Jubiläum. Alle Schüler beteiligen sich an den umfangreichen Vorbereitungen. Die Schule ist beim großen Festumzug vertreten.

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